19/05/2026 0 Kommentare
Mitmachen bei der Gedenkaktion BEIM NAMEN NENNEN zum Weltflüchtlingstag 2026: Namen schreiben und Namen vorlesen
Mitmachen bei der Gedenkaktion BEIM NAMEN NENNEN zum Weltflüchtlingstag 2026: Namen schreiben und Namen vorlesen
# Neuigkeiten

Mitmachen bei der Gedenkaktion BEIM NAMEN NENNEN zum Weltflüchtlingstag 2026: Namen schreiben und Namen vorlesen
"Beim Namen nennen" 2026 - Passionskirche
Bereits zum fünften Mal beteiligt sich unsere Gemeinde an der länderübergreifenden Gedenkaktion „Beim Namen nennen“.
Zehntausende Menschen sind in den letzten Jahren auf der Flucht nach Europa gestorben. Sie haben sich auf den Weg gemacht, um Verfolgung und sicherem Tod zu entgehen. Sie sind getrieben von dem Wunsch nach einem Leben in Sicherheit und Würde.
Am 19. und 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag, lesen wir die Namen von Menschen, deren Tod seit 1993 in Amsterdam dokumentiert werden konnte. Die meisten von ihnen ertranken im Mittelmeer. Wir erinnern damit an ihr Leben und schaffen einen Ort der Mahnung und Trauer. Ebenso wollen wir unsere Solidarität mit den vielen Menschen zum Ausdruck bringen, die jetzt auf der Flucht sind.
Wir laden zu folgendem
Programm in die Passionskirche (Marheinekeplatz 1, 10961 Berlin) ein:
Kinofilm
Mittwoch, den 17.6.2026 um 19.00 Uhr
Im Rahmen von KINO-PASSION zeigen wir den Film „Kein Land für Niemand“, 2025. Regie: Max Ahrens, Maik Lüdemann. Dokumentarfilm über die humanitäre Krise an Europas Grenzen
Auftakt: „Beim Namen nennen“
Freitag, den 19.6.2026, 18.00 – ca. 19.30 Uhr
Mit Bischof Dr. Christian Stäblein (der auch Flüchtlingsbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland ist) sowie Szenen aus dem dokumentarischen Theater „Mittelmeer- Monologe“ und Musik. Dazu gibt es Hintergrundinformationen zur
Aktion „Beim Namen nennen“ über die Amsterdamer Organisation
„UNITED against Refugee Deaths“.
Namen lesen
Freitag, den 19.6.2026, ca. 19.30 Uhr bis Samstag, den 20.6.2026, 18.00 Uhr Wir lesen die Namen bzw. Todesereignisse der über 72.000 Menschen, die auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen sind. Jeweils zur vollen Stunde gibt es zehn Minuten einen künstlerischen Beitrag. Dann folgen wieder 2x25 Minuten Lesung. Sie können jederzeit dazu kommen. Wer mitlesen will melde sich bei:
Barbara v. Bremen, barbara.von.bremen@kght.de
Namen schreiben
Wir haben schon viele Namen und Ereignisse der Verstorbenen auf Stoffstreifen geschrieben, die zu der Gedenkaktion vor und in der Passionskirche aufgehängt werden. Während der Aktion ist ein weiteres Schreiben vor der Kirche möglich.
Ausstellung: „Manchmal male ich ein Haus für uns“
Freitag, 19.6.2026, 18.00 Uhr bis Samstag, den 20.6.2026, 19.00 Uhr
Foto-Ausstellung über die Erlebniswelt von Kindern in einem Flüchtlingslager
auf Lesbos.
Ökumenisches Gedenken
Samstag, den 20.6.2026, 18.00 Uhr
„Sterben auf dem Weg der Hoffnung – jeder Name zählt“
mit Asyl in der Kirche, Berlin-Brandenburg e.V., u.a.
Büchertisch und Verkauf der„Safe passage bags“ aus Lesbos
Samstag, den 20.6.2026 von 10.30 bis 18.00 Uhr vor der Kirche
Wir protestieren - Petition
Wir wollen die Toten betrauern und gleichzeitig die Verantwortlichen zu einer menschenrechtlich verantwortbaren Politik aufrufen. Dazu haben wir eine Petition verfasst, die Sie unterschreiben können:
Organisation:
Evangelische Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor, Evangelische Kirchengemeinde Kreuzberg, Asyl in der Kirche Berlin-Brandenburg e.V.
Die Aktion „Beim Namen nennen“ findet statt in Basel, Berlin, Bern, Braunschweig, Chur, Dortmund, Essen, Frankfurt, Genf, Kehl, Lausanne, Luzern, Mannheim, Münster, Neuchâtel, Zürich in Kooperation mit United http://unitedagainstrefugeedeaths.eu
Alle Mitveranstaltende und Aktionen unter:
https://www.beimnamennennen.ch
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